Veganer Kürbiskuchen mit Blaubeerencreme

Dass man aus Kürbis nicht nur herzhafte Gerichte wie vegane Spaghetti Carbonara oder eine Vollkorn Galette zubereiten kann, sondern auch süße Speisen, habe ich euch hoffentlich schon durch meine veganen Kürbis Pancakes mit Schokocreme oder den Apfel Kürbis Crumble bewiesen. Heute knüpfen wir genau dort an, denn Kürbis macht sich auch wunderbar in Gebäck - wie in diesem fluffig saftigen veganen Kürbiskuchen mit Blaubeerencreme.

Wir kennen und lieben ihn (hoffentlich) alle: Knallig oranger Hokkaido Kürbis. Dieser lässt sich auch wunderbar vielseitig einsetzen und das Beste: Die Schale ist essbar! Dadurch können wir uns das Schälen sparen, juhu! Nicht einmal vorkochen müssen wir ihn, also wird es wieder einmal richtig schön einfach.

Das einzige was ihr beachten solltet ist, dass der Kuchen komplett abgekühlt sein sollte, bevor ihr ihn mit der Blaubeerencreme toppt. Denn wenn das nicht der Fall sein sollte kann es passieren, dass dieses direkt wieder an den Seiten herunterläuft. Aber nur mit der Creme ist es beim Topping nicht getan! Hinzu kommt außerdem eine knusprige Komponente und zwar süßes, zimtiges Walnuss-Krokant. Hierfür könnt ihr selbstverständlich die Nuss- oder Kernsorte verwenden, die ihr oder eure Gäste am liebsten mögt. Wie wäre es alternativ mit Cashews oder Mandeln? Am Ende erwartet euch dieses tolle Dessert in bunten natürlichen Farben. Also worauf wartet ihr?

Rezept

Zutaten

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Menge für Portionen

Teig

  • 200 g Mehl (Weizen Typ 405 oder Dinkel Typ 630)
  • 50 g Rohrzucker
  • 0.5 TL Zimtpulver
  • 1 TL Backpulver
  • 250 g Hokkaidokürbis
  • 150 g vegane Joghurtalternative (Hier: Kokos)
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 TL Kokosöl zum Einfetten der Form
  • 1 TL Mehl zum Ausklopfen der Form

Krokant

  • 75 g Walnüsse
  • 50 g Rohrzucker
  • 1 TL Zimtpulver

Creme

  • 125 g vegane Joghurtalternative (Hier: Kokos)
  • 100 g Blaubeeren (frisch oder tiefgekühlt)
  • 2 EL Agavendicksaft

Zubereitung

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  1. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  2. Für den Teig das Mehl mit dem Zucker, Zimtpulver und Backpulver in einer Rührschüssel vermischen.
  3. Dann den Hokkaidokürbis entkernen, grob raspeln und mit der veganen Joghurtalternative, dem Apfelessig und dem Kokosöl mit in die Schüssel geben. Nun alle Zutaten zu einem Teig vermixen.
  4. Eine Rundbackform mit dem Kokosöl einfetten und mit dem Mehl ausklopfen.
  5. Danach den Teig hinein füllen und für 35 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Danach abkühlen lassen.
  6. Eine Rundbackform mit dem Kokosöl einfetten und mit dem Mehl ausklopfen.
  7. In der Zwischenzeit das Krokant zubereiten: Ein Stück Backpapier auf einem Backblech auslegen (auf dieses können die Nüsse nach dem Karamellisieren abkühlen).
  8. Die Walnüsse grob hacken.
  9. In einer Pfanne den Zucker schmelzen. Dann die Nüsse sowie das Zimtpulver dazu geben, kurz vermischen und alles auf das Backpapier geben. Danach abkühlen lassen.
  10. In der Zwischenzeit die Creme zubereiten: Dafür die Blaubeeren grob mit einer Gabel zermusen und anschließend mit der veganen Joghurtalternative sowie dem Agavendicksaft vermischen.
  11. Zum Servieren den abgekühlten Kuchen aus der Form nehmen, die Creme auf der Oberfläche verteilen und mit dem abgekühlten Krokant toppen.

Tipp:
Die Menge für 6 Portionen ist für eine Kuchenform mit 19 cm Durchmesser. Verdopple die Mengen für eine größere Rundbackform mit 28 cm Durchmesser.

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