Vegane Kürbis-Bolognese

Bei wem läuft es Nachmittags auch manchmal so ab: Auf die Frage "Was essen wir heute Abend?" folgt ein liebevoll gemeintes "Weiß nicht. Nudeln?". Na, wer fühlt sich als Nudel- und Spaghettifan direkt angesprochen? Darf es vegane Kürbis-Carbonara, Zitronenpasta oder eine Portion cremige Zucchinispaghetti sein? Alles schon probiert? Dann wird es wohl höchst Zeit, auch mal eine Bolognese in rein pflanzlich zuzubereiten. Wie wäre es zur Herbst- und Wintersaison mal mit einer saisonalen veganen Kürbis Pasta?

Diese vegane Kürbis Pasta ist

schnell und einfach

zubereitet. Die Spaghetti machen sich quasi von selbst und die Bolognese zaubert ihr in wenigen Schritten. Das Ergebnis ist nach einem langen Tag wohltuend und herrlich geschmacksintensiv - und das aus simplen, vollwertigen Zutaten. Zuerst geht es an das Schnippeln des Gemüses. Was wäre eine Bolognese ohne eine ordentliche Portion Zwiebeln und Knoblauch. Bei der Kürbissorte entscheide ich mich immer gerne für die Sorte Hokkaido. Denn bei dieser kann man die Schale mitessen und dadurch sparen wir uns das mühselige Schälen. Champignons gehören für mich auch immmer mit rein. Eigentlich könnt ihr in so einer Sauce all eure Gemüsereste wunderbar verwerten. Als Hack-Ersatz verwenden wir einfachheitshalber Räuchertofu. Dieser ist schön geschmacksintensiv, proteinreich und nach dem Zerbröseln mit den Fingern eine ideale Alternative. Gerne könnt ihr auch vegane Hack-Ersatzprodukte oder eingeweichtes Sojagranulat nutzen.

Wenn die bunten Zutaten sich alle zusammen in den Topf gesellt haben und kurz angebraten wurden, folgen die restlichen Zutaten wie Tomatenmark, Gewürze, Dosentomaten und Gemüsebrühe. Nun muss das Ganze nur noch vor sich her köcheln, bis eine schön cremige Konsistenz entstanden und das Gemüse gar ist. Apropos Gemüsebrühe: Wenn ihr euch den zugesetzten Zucker und viele andere Zutaten der herkömmlichen Gemüsebrühenpulver sparen wollt, probiert doch mal meine Variation einer natürlichen Gemüsepaste aus.

Zum Servieren

darf natürlich eine ordentliche Portion Hefeflocken nicht fehlen. Durch den käsigen Geschmack sind sie eine ideale Alternative zu Parmesan. Selbstverständlich findet auch das obligatorische Basilikumblatt seinen Platz auf der veganen Kürbis-Bolognese. Guten Appetit!

Rezept

Zutaten

Klick: 

Menge für Portionen

  • 400 g Spaghetti

Bolognese

  • 2 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 400 g Hokkaidokürbis
  • 200 g Champignons
  • 400 g Räuchertofu
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 400 g Dosentomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Oregano
  • 1 EL Paprikapulver
  • 0.5 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer

Topping

  • 4 EL Hefeflocken
  • 4 TL Zitronensaft
  • 4 TL Basilikum

Zubereitung

Klick: 

  1. Für die Bolognese die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und klein schneiden.
  2. Den Hokkaidokürbis in mundgroße Stücke schneiden und die Champignons würfeln.
  3. Nun den Räuchertofu mit den Finger zerbröseln oder alternativ grob raspeln.
  4. In einem Topf etwas Wasser oder Öl erhitzen und die Zwiebeln, den Knoblauch, den Kürbis, die Champignons sowie den Räuchertofu ein paar Minuten anbraten.
  5. Danach die restlichen Zutaten dazu geben und mit offenem Deckel unter gelegentlichem Rühren 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar und die Sauce cremig geworden ist.
  6. In der Zwischenzeit für die Spaghetti ausreichend Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Diese darin gar kochen und danach das Kochwasser abgießen.
  7. Zum Servieren die Spaghetti mit der Kürbis Pasta sowie den Toppings anrichten.

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