Saftiger veganer Zucchini-Schokokuchen

Zucchini im Schokokuchen? Einige von euch ziehen grade womöglich eine Augenbraue hoch, aber wie sagt man so schön - "Don't mock it, till you try it". Dieser saftige vegane Zucchini-Schokokuchen hält was der Name verspricht. Zucchini ist von Natur aus relativ geschmacksneutral und enthält zudem viel Wasser. Folglich ist sie eine wunderbare Zutat für saftige Kuchenkreationen.

So manche Person fragt sich sicherlich, wie geht backen ohne "Ei" - ganz einfach. Ei an sich dient beim Backen als Bindemittel und macht Teige fluffig sowie gleichzeitig saftig. Hier bietet die vegane Küche viele Alternativen. Man kann zum Beispiel, wie in diesem Rezept auch, Leinsamen schroten und in Wasser quellen lassen. Gemußte Banane ist auch eine wunderbare Alternative. In diesem Rezept kommt sie aber eher für den natürlich süßen Geschmack in Kombination mit etwas Ahornsirup ins Spiel. Kennt ihr eigentlich Kala Namak? Das geschwefelte Salz hat einen irre Ei-Geschmack und eignet sich daher ideal für jegliche herzhafte Kreationen wie Rührei-Alternativen.

Aber zurück zum Rezept: Nun haben wir schon das Ei durch Leinsamen und den Zucker durch reife Bananen sowie Ahornsirup ersetzt. Für die saftige Textur kommen wir nun endlich zum eigentlichen Star des heutigen Rezeptes: Die Zucchini. Fein geraspelt gesellt sie sich mit in die Schüssel und wird nach dem Backen sicher nicht mehr herausgeschmeckt. Als nächstes kommt noch ein Schuss pflanzliche Joghurt-Alternative hinzu und schon können die feuchten Zutaten vermischt werden.

Anstelle von Mehl habe ich diesmal Haferflocken verwendet, die ich zusammen mit Mandeln, Kakaopulver, Salz und Backpulver erst einmal richtig schön vermixt habe, um eben diese mehlartige-Konsistenz zu erhalten. Wie bei sovielen Backrezepten, werden die trockenen Zutaten dann zu den bereits vermischten feuchten Zutaten gegeben sowie untergehoben. Herauskommen sollte dann ein wunderbar cremiger Teig. Normalerweise nutzen wir zum Backen gerne wiederverwendbare Backfolien aus Silikon. Für meine kleine Rundbackform besitze ich allerdings leider noch keine. Deshalb musste herkömmliches Backpapier her - immerhin recyceltes. Damit sich dieses auch schön an die Form schmiegt und nicht immer wieder herausrutscht, habe ich nun einen kleinen Trick für euch parat: Knüllt das Backpapier mit den Händen ganz klein zusammen und entfaltet es dann wieder. So bleibt es besser in der Form und ihr könnt gemütlich den Teig hineinfüllen.

All zu süß wird der vegane Zucchini-Kuchen tatsächlich nicht, aber wer das Ganze noch auf ein weiteres Level bringen möchte, liest nun weiter: Als ein cremiges Topping habe ich noch eine gesunde Erdnuss-Karamell-Sauce aus nur vier Zutaten zubereitet. Diese ergänzt den schokoladigen Kuchen perfekt. Dafür kommen alle Komponenten einfach nur in den Mixer und werden dreamy creamy vermixt. Schon kann der fertig gebackene und abgekühlte Kuchen damit bestrichen werden. Wenn ihr das nächste Mal zu Kaffee und diesem Kuchen einladet, lasst eure Gäste gerne mal raten und schaut, ob sie die unkonventionelle Zutat herausschmecken. Viel Spaß!

Rezept

Zutaten

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Menge für Portionen

  • 2 EL Leinsamen
  • 6 EL Wasser
  • 150 g reife Banane (geschält)
  • 200 g Zucchini
  • 2 EL Ahornsirup
  • 80 g Joghurtalternative ohne Zucker
  • 100 g Haferflocken
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Backpulver
  • 2 gehäufte EL Kakaopulver
  • 1 Prise Salz

Creme

  • 100 g Datteln (entkernt)
  • 50 g Erdnussmus
  • 70 ml Wasser
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

Klick: 

  1. Die Leinsamen in einem Mixer schroten und mit dem Wasser in einem Glas vermischen. Das Ganze 5 Minuten quellen lassen, bis die Konsistenz angedickt ist.
  2. In der Zwischenzeit die Banane in einer großen Schüssel mit einer Gabel zermusen.
  3. Die Zucchini fein in die Schüssel raspeln.
  4. Danach die Leinsamen-Mischung, den Ahornsirup und die Joghurtalternative mit in die Schüssel geben und verrühren.
  5. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  6. Nun die Haferflocken, Mandeln, Backpulver, Kakaopulver und Salz in einen Mixer geben und zu einem gleichmäßigen Mehl vermixen. Danach in die Schüssel schütten und alles zu einem Teig verrühren.
  7. Eine Kuchenbackform mit Backpapier auslegen, den Teig hineinschütten und gleichmäßig verteilen.
  8. Dann für 30 Minuten backen und anschließend in der Form abkühlen lassen.
  9. Für die Creme alle Zutaten in einen Mixer geben und cremig vermixen.
  10. Zum Servieren den abgekühlten Kuchen aus der Form nehmen und mit der Creme bestreichen.

Tipp: Die Menge für 4 Portionen ist für eine Rundbackform mit 18 cm Durchmessern.

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