Vegane Kürbiskuchen-Riegel

Rohe Leckerbissen haben in Supermarkt- oder Drogerieregalen oft stolze Preise. Wie wäre es, diese einfach selbst zu machen, um den eigenen Geldbeutel zu schonen? Wenn ihr wie ich auch so große Fans dieser gesunden Snacks seid, stöbert euch gerne mal durch meine Energiebällchen Kreationen aus der Snacks und Fingerood Kategorie. Diese Kürbiskuchen Variante ist ideal, um dem Ganzen einen herbstlichen Touch zu verpassen. Drei herrlich süße Schichten aus simplen Zutaten ergeben diese veganen Kürbis-Riegel, die ganz ohne Backen auskommen, juhu!

Die veganen Kürbiskuchen-Riegel besteht aus drei Schichten: Beginnen tun wir mit dem Boden aus nur drei Zutaten: Haferflocken, Cashewkernen und Salz. Alternativ könnt ihr auch andere Nüsse oder Kerne für den Boden verwenden. Ab in den Mixer damit und schon habt ihr eine Art Mehl. Um nun eine klebrige Konsistenz für die erste Schicht zu bekommen, machen wir gleich mit der Grundlage für die Creme-Schichten weiter. Diese besteht aus Datteln, Wasser und Erdnussmus. Wieder nur drei Zutaten! Die Trockenfrüchte sorgen in diesem Rezept für die natürliche Süße. Nachdem diese im Mixer auch schön cremig püriert wurden, kommt ein Teil von der Dattelcreme zu der Haferflocken-Mischung. So entsteht eine Art Teig, den ihr dann in einer mit Backpapier auslegeten Form verteilen sowie gleichmäßig andrücken könnt. Kleiner Tipp: Wenn ihr das Backpapier vorher einmal zusammmen knüllt und wieder auseinander faltet, rutscht es nicht so einfach wieder aus der Form heraus.

Weiter geht es mit der ersten

Creme-Schicht

, die super schön zimtig und durch die knallige Farbe des Hokkaidokürbis wunderbar herbstlich aussieht. Dafür kommt zu dem Rest der Dattelcreme im Mixer vorgekochter Kürbis sowie Zimtpulver. Davon landet anschließend die Hälfte auf dem Haferflocken-Boden in der Form und wird glatt gestrichen. Nun fehlt noch die letzte, schokoladige Schicht. Dafür gesellt sich der Einfachheit halber Kakaopulver mit zu der Dattel-Kürbiscreme und wird untergemixt. Ab auf die Kürbis-Zimt-Schicht und mit einem Spachtel glatt streichen.

Nun geht es ab in den Tiefkühler, damit die Schichten der veganen Kürbis-Riegel etwas fest werden können. Idealerweise lasst ihr sie dort über Nacht stehen und vor dem Servieren leicht auftauen. Wenn es ganz schnell gehen soll, reichen aber auch ein paar Stunden. Ein ideales Dessert oder Snack an Herbst- und Wintertagen. Auch zum Teilen mit den Liebsten.

Rezept

Zutaten

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Menge für Portionen

Creme-Schichten

  • 300 g Hokkaidokürbis
  • 250 g Datteln (entkernt)
  • 80 g Erdnussmus
  • 250 ml Wasser
  • 1 TL Zimtpulver
  • 2 EL Kakaopulver

Boden

  • 100 g Haferflocken
  • 50 g Cashewkerne
  • 0.5 TL Salz

Zubereitung

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  1. Für die Creme-Schichten den Kürbis in kleine Stücke schneiden und in einem Topf in etwas Wasser für 15 Minuten sehr gar kochen. Danach das Wasser abgießen.
  2. In der Zwischenzeit den Boden zubereiten: Dafür die Haferflocken mit den Cashewkernen und Salz in einen Mixer geben und zu einer Art Mehl vermixen. Dieses danach in eine Schüssel füllen.
  3. Nun die Datteln mit dem Erdnussmus und Wasser in einen Mixer geben und zu einer cremigen Konsistenz vermixen.
  4. Bei 6 Portionen 3 Esslöffel von der Dattelcreme mit in die Schüssel zu der Haferflocken-Mehl-Mischung geben und untermischen, so dass eine klebrige Masse entsteht.
  5. Diese dann in einer Form verteilen und gleichmäßig am Boden andrücken.
  6. Den gekochten Kürbis nun mit dem Zimtpulver in den Mixer zu der restlichen Dattelcreme geben und untermixen, so dass eine gleichmäßige Creme entsteht.
  7. Die Hälfte der Dattel-Kürbis-Creme auf den Boden in die Form geben, verteilen und glattstreichen.
  8. Zur anderen Hälfte im Mixer das Kakaopulver geben, untermixen und über der Kürbis-Zimt-Creme verteilen sowie glatt streichen.
  9. Das Ganze für mindestens 2 Stunden (am besten über Nacht) in den Tiefkühler stellen. Danach in Riegelformen schneiden und genießen.

Tipp: Für 6 Portionen habe ich eine Form mit den Maßen 15 x 15 x 5 cm (B x L x H) genutzt.

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